Die Hanfnuss ist ein gesundes Lebensmittel

Hanf ist eine der ältesten Nutzpflanzen der Welt, schon immer wurde er für textile Produkte ebenso wie als Lebensmittel verwendet. Auch in der Medizin findet Hanf und seine Essenzen wie Hanföl ein sehr breites Einsatzspektrum. Erstmals nachgewiesen wird die Nutzung von Hanf um 2.800 in China, auch das erste Papier bestand aus Hanf um wurde um 100 v.Chr. in China hergestellt.

Hanf als Lebensmittel

Neben seinen herausragenden textilen Eigenschaften und dem sehr umweltschonenden Anbau verfügt Hanf über einige bemerkenswerte Inhaltsstoffe, die für eine gesunde Ernährung essenziell sind. In Europa wurde daher der Hanfanbau durch die Gesetzgebung der 2000er Jahre gefördert, es sind insgesamt 14 Nutzhanf-Sorten zugelassen. Die Zucht ist sehr unproblematisch, Herbizide werden nicht benötigt, Hanf ist zudem sehr schädlingsresistent und benötigt wenig Energie für das Wachstum. Aus botanischer Sicht ist die Hanffrucht eine Nuss, die im Geschmack auch fein-nussig auftritt und ernährungsphysiologisch äußerst hochwertig ist. Zu den Nährstoffen gehören als ungesättigte Fettsäuren die Alpha-Linolensäure und Linolsäure (Omega-3-Fettsäuren), die Mineralstoffe Eisen, Calcium, Phospor und Kalium, Ballaststoffe, acht essenzielle Aminosäuren sowie die Vitamine B, B1 (Aneurin, Thiamin) und E (Tocopherol).

Die Verarbeitung der Hanfnuss

Die Nüsse werden geschält und ungeschält für eine Vielzahl von Speisen verwendet, sie können als Zusatz zu Back- und Teigwaren sowie vielen anderen Speisen verzehrt werden. Als Speise unterstützt der Hanf den gesunden Zellstoffwechsel, außerdem schmeckt er sehr gut und kann täglich gegessen werden. Das wäre auch aus medizinischer Sicht begrüßenswert, denn eine Vielzahl von Unausgewogenheiten wie beispielsweise der Lipidgehalt im Blut werden durch Hanfnüsse ins Gleichgewicht gebracht. Angeboten und verarbeitet wird die Hanfnuss zu trendigen Lebensmitteln wie Samen geschält und ungeschält, Hanfmehl, Blätter, ätherisches Hanföl, Pizzateig, Baumnuss-Ecken, in Buttergipfeln oder Schokoladen-Makrönli (ein Schweizer Rezept). Da Hanf frei von Cholesterin und ungesunden Fettsäuren ist, aber ernährungsphysiologisch an Fleisch oder Volleiweiß heranreicht, entscheiden sich immer mehr Menschen für Hanf als einen wichtigen Bestandteil ihrer täglichen Nahrung.